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Krambamboeli

Eén van de bekendste liederen in de studentencodex is het Krambambouli. Ondanks het feit dat de Nederlandse vertaling uit het begin van de twintigste eeuw (waarschijnlijk van Emiel Vliebergh, vaak ook toegeschreven aan Jef vanden Eynde) het heeft over "schuimend blond studentennat", is krambamboeli echter geen bier. De Duitse versie van dit lied (Krambambuli), die uit 102 strofen bestaat, heeft het echter wel juist. Krambamboeli is een soort stroperige fruitbrandewijn, die ter plaatse wordt bereid tijdens het uitvoeren van een ceremonie die beneden beschreven staat. Deze gewoonte is overgewaaid uit Duitsland, waar ze bekendstaat als de zogenaamde 'Feuerzangenbowle' of 'Krambamboulikneipe. Ze symboliseert de terugkeer van het licht en wordt dus bij voorkeur gehouden in de donkerste periode van het jaar.

Oorspronkelijk was 'Crambambuli' de naam van een kersenbrandewijn die sinds 1598 geproduceerd werd in stokerij Der Lachs in Danzig door de uitgeweken Nederlandse mennoniet Ambrosius Vermeulen. De naam werd overgenomen door studentencorporaties die een gelijkuitziende punch bereidden naar onderstaand recept. Het woord zou afgeleid zijn uit de combinatie van de woorden Krandewitt (een lokaal woord voor jeneverbes) en Blamp (een bargoens woord voor alcohol).

In de Duitstalige wereld is het verhaal Krambambuli van Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) bekend, waarin een hond voor 12 flessen Danziger kersenbrandewijn wordt verkocht. Het verhaal verscheen in Dorf- und Schlossgeschichten (1881).

Tegenwoordig wordt de drank onder de naam 'krambamboelja' gepromoot als nationale drank van Wit-Rusland.

Recept

Benodigdheden (voor ongeveer 20 liter):

  • een grote ketel (min. 25 liter)
  • 16 tot 18 liter rode wijn (niet zuur)
  • 1 fles graanjenever (niet zoet - 40 %)
  • 1 fles bruine rum (best Strohrum, geen bacardi, 40 %)
  • 2 flessen bruine rum (Strohrum, 80 %)
  • fruit
  • rietsuiker (3 tot 4 kilo)
  • piramidevormige suikerklontjes (ong. een halve kilo)
  • kruidnagel (2 handenvol)
  • Glühweinkruiden
  • kaneel (6 tot 8 staafjes)

Als men fruit in de krambamboeli wil mengen, dan gebruikt men hiervoor best ananas, perziken en/of mandarijntjes (eventueel appelsienen, maar die lossen moeilijker op). Al deze vruchten moeten twee dagen op voorhand in de graanjenever en de bruine rum van 40 % gelegd worden om te weken.

Als kruiden gebruikt men best kruidnagel (minstens 2 handenvol), Glühweinkruiden en kaneel.

Men brengt alle ingrediënten samen in de ketel en laat deze opkoken. Daarna houdt men de krambamboeli warm. Als de krambamboeli te lang kookt, verliest hij aan smaak en alcoholgehalte. Op een ijzeren plaatje boven het vuur de piramideklontjes laten smelten en als caramel in de krambamboeli laten druipen. Uiteindelijk nog wat suiker toevoegen. Men kan de smaak ook nog verbeteren met extra kruiden of door appelsienschillen te laten meekoken.

De 102 strofen van het originele Krambambuli

Woorden: Christoph Friedrich Wedekind, 1745
Melodie: volkswijsje uit de achttiende eeuw (Otto Deneke, Göttingen?)

Het refrein is "Krambimbambambuli, Krambambuli!". In de Duitse versie worden daarna ook de laatste twee regels en het refrein opnieuw herhaald. In de eerste versie van 1745 waren er 49 strofen. Twee jaar later publiceerde Wedekind onder het pseudoniem Crescentius Coromandel de definitieve versie van 102 strofen.

Gezongen versie

  1. Ein Günther schreibt das Lob vom Knaster,
    Das Canitz ebenfalls erhebt;
    Ich weiß auch, daß dies Lebens-Pflaster
    Bey Dichtern stets im Ansehn schwebt.
    Ich nehm ein Stück aus der Chymie,
    Und schreibe vom Krambambuli.
  2. Der singt von Chloris Rosen-Wangen,
    Und der von Phillis Lilgen-Brust,
    Der seuffzt mit schmachtendem Verlangen,
    Nach Galatheens Augen-Lust,
    Ein jeder hat hier sein Genie,
    Ich singe vom Krambambuli.
  3. Zwar giebt anitzt das Frauenzimmer
    Den Lorbeer-Kranz durchgehnds zu Lehn,
    Es muß von ihrem Putz und Schimmer
    So manche Ode schwanger gehn,
    Doch sing ich ohne Felonie,
    Die Tugend des Krambambuli.
  4. Ich bin dem artigen Geschlechte
    Dem ohngehindert treu und hold,
    Ich hab' auch, wenn ich pralen mögte,
    Den Jungfern manchen Reim gezollt;
    Nun laß ich die Galanterie,
    Und singe vom Krambambuli.
  5. Ich singe. Steht mir bey, ihr Musen.
    Apollo stimm das heischre Rohr,
    Begeistre mich, entflamm den Busen,
    Spiel nur ein Probestückchen vor,
    Gieb mir den Stoff, die Melodie
    Zum herrlichen Krambambuli.
  6. Besäß ich Noris Weisheits-Trichter,
    Das Pegnitzsche Palladium,
    So wär' ich ein beredter Dichter,
    Und flehte keine Götter drum;
    Ich schriebe flugs zum Impromptü
    Zwölf Bogen vom Krambambuli.
  7. Allein, ich brauche fremder Hülfe,
    Ich bin kein Elb- noch Oderschwan,
    Ich quinkelier auf dürrem Schilfe;
    Drum, Pallas! bring mich auf die Bahn,
    Streu Blumen der Allegorie
    Aufs Thema vom Krambambuli.
  8. Gesucht, gewährt: ja, ja, ich schwitze,
    Mir wird ums Diaphragma warm,
    Wie schlägt der Puls! wie fliegt die Hitze!
    Die Geister kommen in Allarm,
    Ich schäume fast in Extasi,
    O! freue dich, Krambambuli.
  9. Steigt aus der Gruft, ihr morschen Glieder,
    Gronow und Gräwe tritt heran!
    Reuchlin und Aristarch kommt wieder,
    Sciopp und Voß, und Priscian,
    Entdeckt die Etymologie
    Vom edlen Wort: Krambambuli.
  10. Doch halt! die Hoffnung ist verschwunden,
    Die Todten stehn nicht wieder auf;
    Drum wend ich mich zu den Gesunden,
    Und bitte nach Gelehrtem Lauf:
    Ihr unpartheyschen Critici,
    Kunstrichtert den Krambambuli.
  11. Ihr, die doch alles glaubt zu wissen,
    Wie der Magnet das Eisen zieht,
    Wie Ebb' und Flut natürlich fliessen,
    Warum der Aetna Funcken sprüht,
    Entdeckt mir denn ihr Pansophi,
    Den Ursprung vom Krambambuli.
  12. Ihr werdet ungehalten brummen,
    Wenn man euch Ignoranten heist;
    Doch wett' ich, mancher wird verstummen,
    Den man sonst Polyhistor preist.
    Selbst Morhofs Polyhistorie
    Erwehnt nichts vom Krambambuli.
  13. In des von Hohberg Haußhalts-Buche,
    Was Coler und Florini schreibt,
    Ist, wenn ich mich zu tode suche,
    Dein Nam' nicht einmal einverleibt.
    Dem grossen Bayl und Moreri
    Entwischtest du Krambambuli.
  14. O! welch ein würdiger Artickel!
    Ins allgemeine Lexikon;
    Da schreibt man ja vom Pumpernickel,
    Welch Lob trügst du denn nicht davon?
    Ihr Herren Lexikographi,
    Besorget den Krambambuli.
  15. Ihr, die mit so viel Wochenblättern
    Das Reich der Wissenschaft beschwert,
    Soll Fama eur Geschlecht vergöttern,
    So, daß es zum Orion fährt;
    So nehmt in eure Kotterie
    Zum Vorwurf den Krambambuli.
  16. Ich könnte hier weitläufig zeigen,
    Den Grund, das Stamm- und Ursprungs-Wort,
    Allein aus Kürtze will ich schweigen,
    Und eile zu dem Hauptwerck fort,
    Ich meyne, von der Theorie
    Zur Praxin des Krambambuli.
  17. Zwar les' ich nicht auf der Katheder,
    Vielweniger pro rostris ab;
    Doch würck ich mehr mit meiner Feder,
    Als dort Merkur mit seinem Stab.
    Merckt auf ihr Herrn Empyrici,
    Ich handle vom Krambambuli.
  18. Krambambuli, du mein Ergötzen!
    Du meiner Lippen süsse Lust,
    Wie zart kanst du die Zunge letzen!
    Wie wohl bekömmst du meiner Brust!
    So sehr ich sonst den Brandtwein flieh,
    So gern trinck ich Krambambuli.
  19. Wie, wenn Aurorens Purpur glühet,
    Und sich mit Phöbus Stralen schmückt,
    Wenn Florens Rosen-Zierde blühet,
    Und sich an Juno Busen drückt,
    So würtzend die Orangerie,
    So riecht, so gläntzt Krambambuli.
  20. Du Quintessentz der starcken Geister,
    Balsamscher Wurtzeln beste Kraft,
    Du Lebensöl, du Sorgenmeister,
    Du bists, der mir Erquickung schafft,
    Des Abends spät, des Morgens früh,
    Trinck ich ein Glas Krambambuli.
  21. Du Krone lieblicher Geträncke,
    Du Europäscher Surasaft,
    Wenn ich an deinen Namen dencke
    werd ich entzückend hingeraft,
    Du Schutz-Geist der Oekonomie,
    Fürtreflicher Krambambuli.
  22. Krambambuli, so heist dein Tittel,
    Womit dich ein Starost beehrt,
    Du bist das süsse Labungs-Mittel,
    Das Dantzigs Officin gewährt,
    Halb klingst du Teutsch, halb Popolsky,
    Recht majestätsch Krambambuli.
  23. Man zehlte nur vier Monarchien,
    Wie Hübner und sein Anhang spricht,
    Anitzt sieht man die fünfte blühen,
    Die hat dein Ansehn aufgericht,
    Die malvasiersche Monarchie
    Die stiftest du, Krambambuli.
  24. Dein Regiment ist sehr gelinde,
    Und führet keine Bitterkeit,
    Du hängst den Mantel nach dem Winde,
    Und schickst dich in die böse Zeit;
    Darum ihr Herrn Politici
    Rath ich euch zum Krambambuli.
  25. Achilles, Hecktor, Alexander,
    Und Scipio und Hannibal,
    Sind prächt'ge Namens mit einander,
    Und von sehr kriegerischem Schall;
    Doch reimet Montecuculi
    Am schönsten zum Krambambuli.
  26. Dich ehren grosse Herrn und Printzen,
    Bey Tafel zierst du das Dessert;
    In Poln- und Preußischen Provintzen
    Hält dich der Adel hoch im Werth,
    Da trincken Du, Er, Wir, Ihr, Sie
    Krambambuli, Krambambuli.
  27. Von Woywoden und Magnaten
    Bist du ein rechter Favorit,
    Du schmeckst zum Kohl, du schmeckst zum Braten,
    Du schmeckst zum Thorner Kuchenschnitt,
    Zum polnschen Bock, Trompetmarie
    Da paßt ein Glaß Krambambuli.
  28. Wenn in den Elysäschen Auen,
    Wie Alkoran und Talmud schreibt,
    Der Wollust Paradies zu schauen,
    Wo man vergnügt die Zeit vertreibt;
    So schwör ich beym Bart des Mufti,
    Man trinckt dort auch Krambambuli.
  29. Hielt Jupiter in seinem Reiche
    Noch itzt ein stattliches Bancket;
    Wenn unter der geweyhten Eiche
    Das Götter-Volck Redouten hätt',
    Er gäbe nach der Symmetrie
    Erst Necktar, denn Krambambuli.
  30. Wenn mancher Koch den Vortheil wüste
    Womit die Küch in Dantzig prangt,
    Ich wette, daß er kommen müste,
    Er würde nach Paris verlangt,
    Und macht an statt Jus und Coulie,
    Die Sosen von Krambambuli.
  31. O! wär Homerus noch am Leben,
    Und Flackus und Anackreon,
    Wie würden sie dich nicht erheben,
    Du trügst den Epheu-Krantz davon,
    Catull schrieb eine elegie
    Zum Lobe des Krambambuli.
  32. Pythagoras, der für die Seelen
    In seiner Zeit Quartier gemacht,
    Würd' auch für dich ein Plätzgen wählen.
    Ovidius hätt dich bedacht;
    In seiner Metamorphosie
    Stündst du voran Krambambuli.
  33. Wenn Pietsch, der grosse Pietsch, noch sünge,
    Der Flammen-reiche Lohenstein,
    Wenn Amthors Harfe itzt noch klünge,
    Du müßtest mit im Spiele seyn,
    Die Thaten des Eugenii
    Besäng er beym Krambambuli.
  34. Kämst du zu den entfernten Zonen,
    Dich betete der Barbar an;
    Da, wo die wilden Cassers wohnen,
    Von Peru bis nach Indostan,
    Beym güldnen Fluß Mißißippi
    Verehrt man dich Krambambuli.
  35. Ihr, die den Ocean durchkreutzet,
    Und überall Plantagen macht,
    Ihr, die nach fremden Schätzen geitzet,
    Warum habt ihr nicht dran gedacht?
    Und schickt auch eine Colonie
    Zur Aufnahm des Krambambuli.
  36. Du bist ein Geist für feine Geister,
    Nicht für jedweden Mummen-Knecht.
    Das braune Bier macht dick und feister,
    Allein es nährt die Seele schlecht.
    O! güldne Regula Detri,
    Punsch, Bischof und Krambambuli.
  37. Du wärmst das Hirn, erfrischst die Sinnen,
    Stärckst das Gedächtniß, schärfst den Witz;
    Bey dir kan Faulheit nichts gewinnen,
    Der Fleiß behauptet seinen Sitz;
    Ist einer nur kein menschlich Vieh,
    So hilft ihm der Krambambuli.
  38. Soll ich Caffee und Thee geniessen,
    So perlt dein rothes Feur im Glaß,
    Eh will die Feder mir nicht fliessen,
    Ich schmecke denn dein köstlichs Naß,
    Wie lieblich klingt die Poesie
    Nach einem Schluck Krambambuli.
  39. Ist mir der Wechsel ausgeblieben,
    Hat mich das Spiel labet gemacht;
    Hat meine Doris nicht geschrieben,
    Wird mir ein Trauer-Brief gebracht,
    Vertreib ich die Melancholie
    Mir durch ein Glaß Krambambuli.
  40. Soll ich die Jungfern careßiren,
    Und ein beredter Schmeichler seyn,
    Die Täntzerin manierlich führen,
    So schenck ich erst ein Schnäpsgen ein,
    Alsdenn so gehts ohn alle Müh,
    Das thut der Geist Krambambuli.
  41. Laß den Apthecker distilliren
    Rataffia und Persico,
    Laß ihn Carminative schmieren,
    Sein Rosolis macht mich nicht froh,
    Sein Aquavit benimmt doch nie
    Den Preiß von dem Krambambuli.
  42. Laß Franckreich, Welsch- und England prahlen
    Mit ihrem treflichen Liqueur,
    Ich werde nichts dafür bezahlen,
    Er findet bey mir kein Gehör;
    Weg mit der Charlatanerie,
    Solider ist Krambambuli.
  43. Ihr, die ihr mit Liqueuren handelt,
    Und ihr Geschlechts-Register schreibt,
    In Mompellier hat sichs verwandelt,
    Weil mans in Dantzig höher treibt,
    Setzt in die Genealogie
    Den Groß-Papa Krambambuli.
  44. Ihr weichlinge schlurft Chocolade,
    Madera, Seckt und Frontignac,
    Trinckt Mandelmilch und Limonade,
    Ich bin von männlicherm Geschmack,
    An statt Alkerms und Sellerie
    Trinck ich ein Glaß Krambambuli.
  45. Braust mirs im Kopf, druckt mich der Magen,
    Vergeht mir Appetit und Lust,
    Wenn mich die Flatulentzen plagen,
    Fällt ein Catharr mir auf die Brust,
    So reib ich Schläf, und Bauch, und Knie
    Mit laulichem Krambambuli.
  46. Kein Pulver brauch ich, keine Pillen,
    Nicht Theriac, noch Mithridat.
    Ich lasse der Natur den Willen,
    Und neben her bist du mein Rath,
    Statt der Mixtur des Medici
    Gebrauch ich den Krambambuli.
  47. Die Vipernkur ist mir zuwider,
    Benebst dem eau de mille Fleurs,
    Das laß ich euch, ihr schwachen Brüder,
    Und was dergleichen Zeuges mehr.
    Trinckt Eselsmilch, melckt Geiß' und Küh,
    Ich halt es mit Krambambuli.
  48. Ihr Schönen, quälen euch die Dünste?
    Plagt euch das Miltz und Mutterweh;
    So bauet nicht auf Weiber-Künste,
    Glaubt, daß ich auf eur Bestes seh,
    Ich schreib euch ein Recept in I,
    Probatum est Krambambuli.
  49. Trinckt Wasser, wie die Bürstenbinder,
    Reis't nach Pyrmont und Schwalbach zu,
    Mein Dantziger treibt viel gelinder,
    Befördert Dauung Schlaf und ruh,
    Was soll die mineralsche Brüh?
    Gesunder ist Krambambuli.
  50. Wär Aeskulap noch itzt vorhanden,
    Hippocrates und Trismegist,
    Du machtest ihre Kunst zu schanden,
    Nebst Paracelsens feiner List,
    Gicht, Colic, Stein, Hypochondrie
    Verschwinden im Krambambuli.
  51. O! glaubet mirs, ihr starcken Britten,
    Daß der Genever euch verdirbt,
    Wie mancher hat nicht dran gelitten,
    Wenn er in besten Jahren stirbt.
    Die Zettel of mortality
    Verringert der Krambambuli.
  52. Bestimmt, ihr Temperamentirer,
    Was sanguis und was pflegma sey,
    Ihr seyd doch nichts als blinde Führer,
    Eur Temp'rament ist Quackeley,
    Und wärt ihr gleich Cholerici,
    So dient euch doch Krambambuli.
  53. Schlüg Eisenbart, der Kranckheitsstürmer,
    Noch jetzo seine Bühnen auf,
    Du wärst sein mächtigster Beschirmer,
    Halb Teutschland brächtest du in Lauf.
    Ich wett, er rief cum emphasi,
    Ihr Leute! kauft Krambambuli.
  54. Du stündest wohl in grossen Gnaden
    Beym Könige von Arracan,
    Die Jungfern müsten in dir baden,
    Wie manche käm da nicht zum Mann?
    O! Schwestern der Coqueterie,
    Besprengt euch mit Krambambuli.
  55. Electrisirt euch, sprühet Funcken,
    Tret't auf Calfonium und Pech,
    Ein Glaß Krambambuli getruncken,
    Stößt allen bösen Schwefel weg,
    Und reiniget die Phantasie,
    Drum ehr ich den Krambambuli.
  56. Ich bin kein Schweiß- noch Aderlasser,
    Man darf mir auch kein Zäpfgen drehn,
    Arquebusad und Theer-Wasser,
    Laß ich auf ihren Werth bestehn.
    Doch sag ich keck, was gelten die?
    Beym herrlichen Krambambuli.
  57. Wär' ich noch itzund ein Studente
    Von dem berühmten Saal-Athen,
    Wenn ich noch mit dem Raufer rennte,
    Du müstest mit dorffatim gehn,
    Ich trüncke gleich a bon ami
    Sechs gantze vom Krambambuli.
  58. In Teutschland wird in grossen Städten
    Der Willkommsbecher ausgeleert;
    Wenn fremde Herrn ins Zimmer treten,
    So werden sie hiemit beehrt.
    O! güldnes Horn von Osterby,
    Hätt ich dich voll Krambambuli.
  59. Auf Masqueraden und auf Bällen,
    Nimmt man Erfrischungs-Sachen ein;
    Du dienest uns in beyden Fällen,
    Du must auch auf dem Fasching seyn,
    Zur Opera, zur Comödie,
    Gebraucht man dich Krambambuli.
  60. Auf Reisen must du mich begleiten,
    Und auf der Jagd spornst du den Ritt,
    Laß Wind und Wellen immer streiten,
    Dein Flaschenfutter wandert mit;
    Und wenns auch frör, ich weiß nicht wie,
    So wärmt mich der Krambambuli.
  61. Bin ich im Wirthshauß abgestiegen,
    Als ein eilfertiger Courier,
    So laß ich Käs' und Butter liegen,
    Und greif erst nach dem Propfenziehr,
    Denn bläst der Postknecht tantari
    Zu einem Glaß Krambambuli.
  62. Hat in den schwülen Sommertagen
    Die Mattigkeit den Leib gestreckt,
    So darf ich keinen Trunck nicht wagen,
    Der gählings das Geblüt erschreckt;
    Wenn ich nun fast von Hitze glüh
    So kühlt mich der Krambambuli.
  63. Soll ich für meinen König fechten,
    Fürs Vaterland zu Felde gehn,
    So blitzt der Stahl in meiner Rechten,
    Und du must in der Lincken stehn;
    Wenn ich durch Dampf und Neben zieh,
    So stärckst du mich Krambambuli.
  64. Im Lager, unterm leinen Dache,
    Wo's öfter schmal und knapp hergeht,
    Bey dem Picket, und auf der Wache,
    Früh Morgens, wenn der Hahne kreht:
    Kikirreki kikirreki!
    Trinck ich ein Glaß Krambambuli.
  65. Ich bin ein Freund vom rheinschen Weine,
    Dieweil er mich als Landsmann kennt,
    Und gutem Mosler, wie ich meyne,
    Wird auch mit Recht ein Platz gegönnt,
    Im Fall der Noth entbehr ich sie,
    Und trinck ein Glaß Krambambuli.
  66. Fort, packet euch, ihr Fuselirer,
    Ihr Finnlandshelden bleibt zu Hauß,
    Ihr Finckeljochens Triumphirer
    Schwermt immerhin bey eurem Schmauß,
    Ihr kommt nicht in die Companie
    Vom ehrlichen Krambambuli.
  67. Ihr Grillenfänger muckt im Neste,
    Und ihr Calmeuser hängt den Kopf,
    Ich rauch ein Pfeifgen, lade Säfte,
    Und bin kein murrscher Sauertopf,
    Ich hasse die Mysantropie
    Und trinck ein Glaß Krambambuli.
  68. Ihr die ihr aufs Verhängniß fluchet,
    So bald euch ein Adeptus geckt,
    Die ihr den Stein der Weisen suchet,
    Dieweil ihr voller Thorheit steckt,
    Verbannt den Rauch der Alchymie,
    Und distillirt Krambambuli.
  69. Wie zanckt nicht mancher Schulmonarche,
    Sich um ein Wort von Cicero,
    Er critisirt den Bau der Arche,
    Und schreibt nichts, als in Folio,
    Ich lache der Pedanterie,
    Und trinck ein Glaß Krambambuli.
  70. Häcceitas und Quidditäten,
    Sydroxylon, Apocope,
    Zerhacket man in Schulpasteten,
    Wie Barbara und Cesare,
    Probirts, ihr Herrn Scholastici,
    Abstracter schmeckt Krambambuli.
  71. Was man von Würckungen der Seelen,
    Vom Einfluß in den Körper hält,
    Das mag ein Philosoph erzehlen,
    Und welch Systema ihm gefällt.
    Die allerbeste Harmonie,
    Ist, frisch Geblüt, Krambambuli.
  72. Fürm bösen Feind, Kobold und Hexen,
    Macht man ein Kreutz und segnet sich.
    Weyhwasser stärckt Nerv und Flechten,
    Bewahrt fürm Scorpionenstich;
    Drum bitt ich euch, ihr Clerici,
    Weyht mir auch den Krambambuli.
  73. Sollt ich die Poltergeister bannen,
    Die mancher Schwindelkopf entdeckt,
    So trieb ich sie Lateinsch von dannen,
    Wie jener Pfaffe sie erschreckt,
    Heus! exi, mali Spiriti,
    Hier kommt der Geist Krambambuli.
  74. Wär ich zum grossen Herrn gebohren,
    Wie Theodor und Koulikan,
    Ich hätt' ein Ordensband erkohren,
    Und stickte die Devise dran:
    Toujours gaillard et sans souci,
    C'est l'ordre de Crambambuli.
  75. Den Möpsgens hat man ja zu Ehren
    Dergleichen längstens ausgedacht,
    Ein Pudel muß die Reih vermehren,
    Und wird zum Ordensbild gemacht,
    Nun bist du ohne Flatterie,
    Weit edler doch Krambambuli.
  76. Mit vielen Kostbarkeit und Schätzen
    Prangt dort Florentz, und hier Paris,
    Doch hab ich was dran auszusetzen,
    Und wers verlangt, dem nenn ich dies,
    In ihrer Gläsergallerie
    Fehlts Gläßgen zum Krambambuli.
  77. Spanjol, beschmutzte Kost der Nasen,
    Du bist für mich kein Zeitvertreib,
    Die Stutzer mögen immer rasen,
    Es brüste sich ein gallisch Weib,
    Und lispel ein verzwicktes Fi!
    So trinck ich doch Krambambuli.
  78. Ich bin von wenig Complimenten,
    Ich denck' und red' und schreibe frey,
    Ich zehre nicht von fremden Renten,
    Doch bleib ich meinem Maul getreu,
    Und leist ihm diese Garantie
    In einem Glaß Krambambuli.
  79. Zuweilen spiel ich auf der Flaute,
    In einem kühlen Lustrevier,
    Und meine Doris greift die Laute,
    Auch sing ich öfters zum Clavier:
    Stelle! quando sarà quel di,
    Da capo im Krambambuli.
  80. Ich gehe nicht auf krummen Stegen,
    Ich setze keinem Hörner auf,
    Mich soll kein geiles Weib bewegen,
    Ich laß den Mantel ehr ihm Lauf.
    Viel besser ist die Courtesie
    Mit einem Glaß Krambambuli.
  81. Sollt ich dereinst zur Hochzeit schreiten,
    Mit einer tugendhaften Braut,
    So laß ich kein groß Mahl bereiten,
    Wenn mich der Priester angetraut,
    So geb ich ohne Cer'monie,
    Coffee, Biscuit, Krambambuli.
  82. Von vielem Kummer, Gram und Harme,
    Wird man in besten Jahren alt,
    Kein Schmincken hilft, kein eau de Carme,
    Die Glieder sind und bleiben kalt.
    Ihr, von der grossen Confrerie,
    Sucht Trost in dem Krambambuli.
  83. Ihr Grübler der Nativitäten,
    Die auf das Künftige punktirt,
    Ihr Kabbalistischen Propheten,
    Eur Drohen hat mich nie gerührt,
    Die Träume der Astrologie
    Zerfladdern im Krambambuli.
  84. Ich halte sehr auf gute Sitten,
    Auf Zucht und auf Religion,
    Doch hab ich nie mich drum gestritten,
    Ich laß den Pabst auf seinem Thron.
    Ihr Fechter der Orthodoxie,
    Macht Frieden beym Krambambuli.
  85. Ich nenne mich nach keiner Secte,
    Obs heut zu Tag gleich Mode ist,
    Wenn da das Heilig seyn in steckte,
    So wärs Cartouch und Nickel List.
    Ein Narr frohnt der Bigotterie,
    Ich trinck ein Glaß Krambambuli.
  86. Der Kuckuck hole die Processe,
    Wobey man den Clienten zwickt;
    Wenn ich mein Brod geruhig esse,
    So bleibt der Beutel ohngepflückt.
    Ihr zänckschen Herrn Krumpifici,
    Vertragt euch beym Krambambuli.
  87. Ich strebe nicht nach hohen Dingen,
    Die Welt hegt lauter Unbestand.
    Mein Wünschen wird mir doch gelingen,
    Ich küsse der Fürsehung Hand,
    Mein Wahlspruch in der Lotterie
    Heist: prosit der Krambambuli.
  88. Mein gröster Reichtum ist Vergnügen,
    Im Hertzen wohnt Zufriedenheit,
    Der Mammon soll mich nicht betriegen,
    Mein Ehrgeitz ist Gleichgültigkeit.
    Ich trotze Mogul und Sophi
    Mit Dantziger Krambambuli.
  89. Ein jeder Tag hat seine Plagen,
    Jedweder Mensch bekömmt sein Pfund,
    Drum will ich meins geduldig tragen,
    Und trocknet mir der Gaum im Mund,
    So trinck ich (in Parenthesi)
    Ein Gläßgen vom Krambambuli.
  90. Man rufet an verschiednen Orten,
    Den Himmel um den Lachsfang an,
    Und, wenn man mit erhabnen Worten,
    So gar fürs Standrecht bethen kan,
    Mit Gunst ihr Herrn Theologi,
    So gilts auch beym Krambambuli.
  91. Die Flüchtigkeit von diesem Leben
    Bildt sich in deinen Farben ab,
    So wie sich hier die Dünste heben,
    So steigt und fällt das Glück ins Grab,
    Dies lehret die Anatomie
    Von einem Glaß Krambambuli.
  92. Und muß ich denn auch endlich sterben,
    Soll nun mein Geist von hinnen gehn,
    So kan der Körper nicht verderben,
    Sein Stoff bleibt unverweßlich stehn,
    Und wird gleichsam durch Sympathie
    Versteinert im Krambambuli.
  93. Drum Virtuosen setzt euch nieder,
    Erhebt dies ambrosinsche Naß,
    Durch eure wohlgestimmte Lieder.
    Füllt öfters das vergnügte Glaß,
    Besingt im Thone, ut-re-mi-
    Fa-so-la- den Krambambuli.
  94. Ihr Martissöhne bleibt zurücke,
    Last Dantzigs Mauren doch in Ruh,
    Und wirft euch schon das Kriegsgeschicke
    Mit ofnem Thor die Schlüssel zu.
    Ey! so verschont nur dort und hie
    Im Lachse den Krambambuli.
  95. Wie jeder, der nach Rom hinreiset,
    Fürnemlich den Pantoffel küßt;
    So wird, wie Dantzigs Kronick weiset,
    Das Hauß im Lachs zuerst begrüst,
    Wie mancher hält da nicht Revü
    Vorm General Krambambuli.
  96. Ihr, die von Trinck- und Essewaaren
    Ein fettes Plus zu ziehen wißt,
    Laßt den Projekten-Kitzel fahren,
    Der öfters eur Verderben ist,
    Zum wenigsten ihr Plusfici,
    Bedrängt nicht den Krambambuli.
  97. Ihr losen Wirth', ihr Marketender,
    Verfälscht den Wein und tauft das Bier,
    Ihr Pfuscher, ihr Essentzenschänder,
    Ich warn euch, nur probirts nicht hier;
    Ihr kommt sonst an die Pilori,
    Zur Strafe des Krambambuli.
  98. Wer über die Krambambulisten
    Sein höhnisch Maul aus Mißgunst rümpft,
    Den halt ich nicht für einen Christen,
    Weil er auf Gottes Gabe schimpft,
    Ich geb ihm, wenn er Zeter schrie,
    Kein Tröpfgen vom Krambambuli.
  99. Laß Zoilum die Feder schärfen,
    Wenn er in diese Blätter schielt,
    Dein Lob soll er nicht niederwerfen,
    Wenns gleich die Tadelsucht befiehlt,
    Ob Momus Gift und Galle spie,
    Du heist und bleibst Krambambuli.
  100. Du steigst im Werth, wirst täglich älter,
    Drum wird der Rang dir nie geraubt,
    Wenn mancher zu dem Lachsbehälter
    Den Schlüssel schon zu haben glaubt.
    Für der verstellten Maskopie
    Fürchst du dich nicht Krambambuli.
  101. Ihr Lehrer aus der Weisheitsloge,
    Ihr Meister königlicher Kunst,
    Venedigs eingebildter Doge,
    Erwirbt sich nimmer so viel Gunst;
    Drum Brüder der Massonnerie,
    Eur Wohlseyn im Krambambuli.
  102. Nun, Bürger von dem Weichselstrande,
    Ihr Mennonisten habet Danck,
    Es geh euch wohl zu Schif und Lande,
    Gott segne euren Necktartranck.
    Leb, edles Dantzig, grün und blüh,
    Tusch! Vivat dein Krambambuli.

De huidige Duitse versie

  1. Krambambuli, das ist der Titel
    des Tranks, der sich bei uns bewährt;
    er ist ein ganz probates Mittel,
    wenn uns was Böses widerfährt.
    Des Abends spät, des Morgens früh
    trink ich mein Glas Krambambuli,
  2. Bin ich im Wirtshaus abgestiegen
    gleich einem großen Kavalier,
    dann laß ich Brot und Braten liegen
    und greife nach dem Pfropfenziehr,
    dann bläst der Schwager tantari
    zu einem Glas Krambambuli,
  3. Reißt mich's im Kopf, reißt mich's im Magen,
    hab ich zum Essen keine Lust,
    wenn mich die bösen Schnupfen plagen,
    hab ich Katarrh auf meiner Brust:
    was kümmern mich die Medici?
    Ich trink mein Glas Krambambuli,
  4. Ist mir mein Wechsel ausgeblieben,
    hat mich das Spiel labet gemacht,
    hat mir mein Mädchen nicht geschrieben,
    ein'n Trauerbrief die Post gebracht:
    dann trink ich aus Melancholie
    ein volles Glas Krambambuli,
  5. Ihr dauert mich, ihr armen Toren,
    ihr liebet nicht, ihr trinkt nicht Wein:
    zu Eseln seid ihr auserkoren,
    und dorten wollt ihr Engel sein,
    sauft Wasser, wie das liebe Vieh,
    und meint, es sei Krambambuli,
  6. Wer wider uns Krambambulisten
    sein hämisch Maul zur Mißgunst rümpft,
    den halten wir für keinen Christen,
    weil er auf Gottes Gabe schimpft,
    ich gäb ihm, ob er Zeter schrie,
    nicht einen Schluck Krambambuli,

De Nederlandse vertaling

Ze werd waarschijnlijk geschreven door prof. Emiel Vliebergh in het begin van de twintigste eeuw (en niet van Jef vanden Eynde, zoals vaak beweerd wordt). Het refrein is ook "Krambimbambambouli, Krambambouli!", maar hier wordt enkel het refrein herhaald.

Partituur
Gezongen versie

  1. Krambambouli, zo wordt geheten
    Dat schuimend blond studentennat.
    Wie zou er op aarde iets beters weten
    In alle pijn en smart als dat?
    Van 's avonds laat tot 's morgens vroeg
    Drink ik mijn glas krambamboeli
  2. En brandt mijn hoofd en mijne wangen,
    Of breekt mijn herte van verdriet,
    Of krult mijn maag in duizend tangen
    Of bibbert 't lijf gelijk een riet,
    Ik lach met al de medici
    En drink mijn glas krambambouli
  3. War' ik als edelman geboren,
    Keizer zoals Maximiliaan,
    Ik stichtte een orde uitverkoren
    En als devies hing ik daaraan,
    Toujours fidèle et sans souci
    C'est l'ordre du Crambambouli
  4. Is moeders geld nog uitgebleven
    En heb ik schulden met de macht,
    Heeft 't zoete lief me niet geschreven
    De post van thuis droef nieuws gebracht,
    Dan drink ik uit melancholie,
    Een schuimend glas Krambambouli
  5. En is mijn geld al naar de donder
    Dan peezuig ik van elke schacht,
    Al heb ik geld, al zit ik zonder,
    Eens wordt 't heelal tot stof gebracht.
    Want dat is de filosofie
    Naar den geest van Krambambouli

Onze commilito Jäger schreef voor de Plutonica-krambamboeliavond van 7 december 2018 een prachtige nieuwe tekst die het wel over de echte drank krambamboeli heeft. In deze versie worden de laatste twee regels herhaald zoals in de oorspronkelijke Duitse versie.

  1. Krambambouli, 'k wil van u zingen
    Dus Muzen, spoedt u ras naar mij
    Op fonk'lend-vermiljoenen zwingen
    Heft aan het lied en staat mij bij!
    Geeft mij de stof, de melodie
    Voor 't zingen van krambambouli
  2. Gij blinkend-donkerrode schone
    Gij troost, geluk en medicijn
    Gij ambrozijn, gij drank der goden,
    Wel zou ik doctor willen zijn
    In d'alcoho-theologie
    De studie van krambambouli
  3. Gij maakt de lome weer jolijtig
    Van loden droef'nis goud vertier
    De luie slaper maakt weer vlijtig
    Het brandend levenselixir
    Het ware doel van d'alchemie
    Was't brouwen van krambambouli
  4. De vlam in koude winternachten,
    Gestookt uit suiker, rum en wijn
    Vervult mij met zijn wonderprachten
    Hier zou ik altijd kunnen zijn
    Doorvloeid van camaraderie
    Maar vooral van krambambouli
  5. Het pad naar hogere regionen
    Wordt door karmijnen drank gesmeed
    Ja in uw Rijk, daar wil ik wonen
    Aan u zweer ik mijn hoogste eed
    Want ik verkies de monarchie
    Van d'edele vorst Krambambouli
  6. Mijn vrienden, gij krambamboulisten
    Het vuur is warm, de drank is klaar
    Dien wij het hele jaar al misten
    Maar eindelijk is de tijd weer daar!
    Besluit deze ceremonie
    Met 't drinken van krambambouli!

Krambamboeliceremonie

Bijgevoegde ceremonie is door Kosmos vertaald uit het Duits en werd voor het eerst uitgevoerd op Plutonica's krambamboelicantus van vrijdag 3 maart 2006. Chaos fungeerde als dominus crambambuli, bijgestaan door Virtu (Wijn), Artois (Suiker) en Maggie (Rum).

De senior kondigt een tempus commune af: "Tot de aankomst van de Dominus Crambambuli verleen ik een tempus commune van tien bierminuten!"

Na dit tempus wordt de zaal verduisterd. Er worden 13 kaarsen aangestoken en indien mogelijk wordt er met droogijs rook geproduceerd. Een geluidsinstallatie laat 'Also sprach Zarathustra" van Richard Strauss of de ouverture van de musical 'The Phantom of the Opera' horen. Na ongeveer anderhalve minuut volgt een bliksemschicht en verschijnt de Magister Dominus Crambambuli met de woorden:

"Silentium stricte! Mijn nederdalen wordt bij dezen bericht!

"Vacant zijn drie zetels. Drie elementen zijn de bouwstenen van Crambambuli: edele wijn, kostbare suiker en geurende rum."

"Tot behoeders van dit driegesternte benoem ik commilito NN. aan het contrapraesidium aan mijn rechterhand. Wijn zij uw naam en de fles het teken uwer woorden."

Wijn verschijnt en spreekt:

"Wees gegroet, hoge Heer!
Heerlijke robijnen tijden breken thans aan
in de duistere halle van Plutonica.
Wijn is mijn naam en wijn is mijn gebed,
wijn is de kracht en het geluk!
In mij ligt de klaarheid, de heimat, de mildheid,
daarom, keer weder naar de wijn!
Als u mij vraagt aan wie de krans behoort
in de wedstrijd der drie elementen:

Ik ben de grondstof van de goddelijke drank,
de scepter komt mij toe!
Gegroeid op de bodem des heimats,
doorgloeid van de zonnebrand,
zoals wijn het leven verlicht,
maar ook vol van sober verstand!
Hoe het ook zij, zo het weze het daarom! Ad sum!"

Dominus:

"Ik zal uw verdienste in beraad houden, maar ook rum heeft zijn aandeel.
Ik benoem commilito NN. aan het contrapraesidium aan mijn linkerhand! Rum zij uw naam voor de duur mijner heerschappij en een roemrijke rumvlag zij uw banier!"

Dan spreekt Rum:

"Ad sum! Ik groet u daar helemaal vooraan, heer!
Wees ook gegroet, heren en dames studenten!
Gouden tijden breken thans aan
tussen de vier donkere muren van Plutonica.
Rum is mijn naam en rum is mijn gebed,
Rum is het licht en de sterkte!
In mij lokt het sterke, het plotse, het vreemde,
hete vreugde is mijn werk!
Dus, als u mij vraagt wie de krans behoort
in de wedstrijd der drie elementen:

Ik ben het vuur van de goddelijke drank,
de scepter komt mij toe!
Onder de tropische wind groeide ik,
en de zee zong mijn wiegelied.
Roodgoud gaf de zon mij
en hartstocht ook daarbij.
Zo ben ik, rum, ad sum!"

Dominus:

"Ook uw bijdrage zal gewaardeerd worden, maar: tres faciunt collegium!
Commilito NN., ik benoem u aan het contrapraesidium tegenover mij!"

Suiker spreekt als volgt:

"Mijn hoge heer, eerst een compliment aan u;
en ook al de drinkebroers!
Heerlijke sneeuwwitte tijden breken thans aan,
in de nachtelijke zaal van Plutonica!
Suiker, mijn naam, is mijn zoet gebed,
suiker bindt rum en wijn!
Zoet versmelt hitte en wrangheid,
in mij ligt de kroning van de goddelijke drank,
zoet is mijn werk en fijn.
Dus, als u mij vraagt wie de krans behoort
in de wedstrijd der drie elementen:

Ik ben het kruid, de bekoring van de goddelijke drank
de scepter komt mij toe!
Ik stam van wiegende velden,
vol met zon, regen en wind,
kristalwit, de zoetheid des levens,
die hitte en wrangheid verbindt!
Dat is mijn roem! Ad sum!"

Dominus:

"Ook uw bijdrage wordt geëerd! Doch, aan wie komt de prijs?
Suiker? Wijn? Rum?
Aan elk van hen de krans, van ieder het beste!

Sta op en brouw Crambambuli naar het oude recept van de nog oudere, eerbiedwaardige Eulalius Bombastus Rodbardus van Lagerberg:

Ontzegt u alcoholische dranken voor dry daeghen ende voedt u met water, broodt ende het vervloekte vleesch van den boerenhond! Reinigt u dan, schrijdt naar een duischtere, afgeslootene Kamer en steekt drietien kerschen aan, gemaakt uit den talck van padden en kattenbeesten!

Aldus gedaan, neemt uit yser eenen vat

[de ketel met opgewarmde krambamboeli wordt de zaal binnengebracht]

voegt daaraan toe het beste van den wijn, van het stroomend water der Cubanen en van den suiker.
Van den wijn, neemt de wrange klaarheid

[Wijn ledigt een fles rode wijn in de ketel]

Van den suiker, neemt de gekruide zoetheid

[Suiker legt de suikerpiramides op het rooster boven de ketel]

en van het stroomend water der Cubanen, de heete sterkte

[Rum ledigt een deel van de rum over de suikerpiramides]

mengt dit in de juiste deelen, ontsteekt met driemaal gereinigden vlam en spreekt aldus!"

Wijn, Suiker en Rum zeggen samen:

"Stijg uit de nacht, blauwe vlam,
wonderbaarljk uit het eeuwige vuur,
wijn geworden uit zon,
suiker geworden uit zon,
rum geworden uit zon!
Dus, zon, waarzonder het nooit gelukt,
verleent uw kracht aan deze vlam,
bind de drie zo goed tezamen
vermits enkel door u, o heilige vlam,
er nimmer drie zijn der elementen
maar slechts één in mijn handen!
Aristoteles en Augustinus,
Epikoeros en Fridolinus,
Demokritos, Franciscus van Sales
en van Milete ginder onze Thales;
helpt aldus tezamen al,
wonderklaar wordt het in deze hal!
Heksenhamer, droedenvoet,
Beëlzebub en nimfensnoet,
alruinenhaar en moord'naarshand,
Ahasverus trekt door het land!"

De Dominus steekt de met rum doordrenkte suikerpiramide aan. Hij zegt:

"Moge het gelukken
Vlam, spring en spring en zing en zing!
Het is het gelukt,
de vlam is gesprongen
in de ketel van ijzer!

CRAMBAMBULI!

Het elixir der wijzen!"

Om de vlam in stand te houden wordt met een soeplepel telkens opnieuw rum (80%) op de suiker gegoten.

Dominus:

"Meesterzanger van NN., commilito NN., geeft nu de toon voor het majestueuze gezang 'Krambambouli'!

Ad cantandum verbum habes, ad primam!"

Er worden een aantal strofen gezongen, tot de strofe met "l'ordre du Crambambouli".

Dominus: "Cantus sisto!

Silentium strictissime! Crambambuli waart onder ons!

Vanwege mijn eigen absolute macht en met Crambambuli's genade roep ik voor deze nacht het tussenrijk van Crambambuli uit, verbied ik elke democratische inmenging in interne en externe drankaangelegenheden, roep de noodtoestand uit en lees u de oude, eerwaardige oorlogsartikelen voor:

Vernieuwde Zuip-, feest-, straf- en krambamboeliverordening:

§ 1: De drank zij krambamboeli! Wie niet de drank niet drinkt, moet verwijderd worden uit het Rijk, wanneer hij geen ziekte heeft aan de milt, de lever, de blaas of evenzo in de kop. Als iemand dit gebod niet volgt, moet men hem een duchtige oorvijg verkopen en zal hij uit het Rijk naar het vijandelijke buitenland verbannen worden!

§ 2: In deze zaal ligt het Rijk Crambambuli en het is toepasbaar op alle individuen en creaturen die hier wandelen, zitten, vlliegen, kruipen en bewusteloos op de grond liggen. Begrensd wordt het door de vier muren, het giproc dak en de bodem uit steen!

§ 3: Het Rijk mag niet verlaten worden, tenzij men wil vreten, zeiken of verse drank halen. Maar dan moet men daarna gehoorzaam terugkomen!

§ 4: Iedereen die te laat komt, drinkt zich in met een glas van onze drank.

§ 5: De drank zal op straffe van hoofd en hals niet verspild worden!

§ 6: Boeren, scheten laten, blèren en keuvelen tijdens het silentium zijn niet geoorloofd!

§ 7: Vreten in het Rijk is niet geoorloofd!

§ 8: Wanneer iemand deze regels niet volgt, wordt hem de drank voor een half uur ontzegd!

§ 9: Als uitvoerend regent draagt Crambambuli zijn commando over aan de Dominus, zijn brave dienaar!

§10: Het Rijk houdt op te bestaan wanneer er geen drank meer is!"

Er wordt dan verder gezongen met de strofe "Ist mir mein Wechsel ausgeblieben...."/"Is moeders geld nog uitgebleven" tot de strofe met "Und fällt der Bursche durchs Examen...". Intussen worden de vlammen aangehouden door rum op de suiker te gieten. Er wordt verdergezongen zolang de suiker niet volledig gekarameliseerd is.

Dominus:

"Cantum sisto!

Slechts een ding vertel ik u daarom,
in het aangezicht van Suiker, Wijn en Roem:
Ik heb, ach, filosofie,
juristerij en medicijnen
en ook ook met grote moeite
de kunst Crambambuli bestudeerd!
Hier sta ik nu, ik oude dwaas,
en heb dorst als nooit tevoren;
geen enkele hond zou langer kunnen leven,
als men hem geen Crambambuli zou geven.
Ik heet Magister ofte Dominus,
ik celebreer reeds meer dan twaalfentwintig jaar,
nog steeds bevreesd om mijn rijbewijs,
Crambambuli, de toverdrank!
Dat men erkenne wat de wereld
in zijn binnenste tezamen houdt
Ik keek reeds menigmaal
in de ogen van een bevallig dame,
dus laat mij nu even mijn woorden zoeken:

Rode hete vriend, verschijn aan mij!
Laat mij sap en bier vergeten
En terwijl de Dominus u enkel onderwijst,
luister ik naar u, o kostbare geest!

Genoeg, mijn droge keel doet weer zeer!
Wij Plutonicanen zullen hier nog lang vertoeven,
laat het ritueel beginnen,
in deze zaal, voor de laatste maal!

Ad ultimam omnes!"

De laatste strofe wordt gezongen.

Dominus:

"Bedankt voor de mooie cantus, mijn coronabroeders. Leegt uw glazen, maakt plaats voor de edele drank!

COLLOQUIUM!!"

Hierna gaat de cantus verder onder leiding van de dominus, tot wanneer de krambamboeli op is. Daarna draagt de dominus het commando terug over aan de praeses.

Jan Geerstegraan

Al voor het Krambambouli in het begin van de twintigste eeuw vertaald werd, werd door H. Persijn op dezelfde melodie het lied Jan Geerstegraan geschreven. Het lied komt voor in het Liederenboek der Belgische studenten uit 1901. Net zoals in de Duitse versie worden de laatste twee regels herhaald.

  1. Jan Geerstegraan, dat is de name
    Des oudsten aller graven van ons Vlaanderland.
    Geen keizer steeg zoo hoog in fame,
    Ofschoon dat Jan maar strijdt en voert de schaal in d'hand.
    Ja Cæsar was zijn tijdgenoot (bis)
    En nog en is graaf Jan niet dood (bis)
    Jan Graan, Jan Geerstegraan, Jan Geerstegraan (bis)
  2. Noch Spanje, 't land van warme wijne,
    Alwaar men lustig levend met de bekers klinkt,
    Noch Duitschland waar men aan de Rhijne
    Den coelen uit de trossen perst und jauchzend trinkt
    Noch dit, noch dàt, wilt mij verstaan (bis)
    En kan aan onze Geerstegraan (bis)
    Jan Graan, Jan Geerstegraan, Jan Geerstegraan (bis)
  3. Men roemt, ja, nog den eed'len bruisschaart,
    Die, zegt men, in den lande van Champagne wast,
    Doch zwicht uw hoofd of 't wordt 'ne ruisschaart
    Van zoo gij wat te wale metter schale brast.
    En daarom laat de kruike gaan (bis)
    Met 't peerlend bloed van Geerstegraan (bis)
    Jan Graan, Jan Geerstegraan, Jan Geerstegraan (bis)
  4. Als 't male was op 't eiland Wulpen
    Zat Wate met de Wikings aan het stormend strand.
    En dronken vrij veel versche schulpen
    Al sagen van hun slagen tegen 't Wallenland.
    Ser Wate liet den hoorne gaan (bis)
    En 't gong er: aan Jan Geerstegraan (bis)
    Jan Graan, Jan Geerstegraan, Jan Geerstegraan (bis)
  5. Geen vromer held in kerstenhede,
    Geen man lijk Grave Jan die Vlaandren eere doet.
    In feest, in spel, in strijd en vrede
    Daar stroomt bij schaal en bekersklank zijn edel bloed.
    Sa maten, laat ze nogmaals gaan (bis)
    Voor onzen held Jan Geerstegraan (bis)
    Jan Graan, Jan Geerstegraan, Jan Geerstegraan (bis)
Leidse vertaling

Er is ook een Noord-Nederlandse vertaling die wordt vermeld in Studenten-Typen XI: Flanor van Klikspaan (Johannes Kneppelhout, 1841). Krambamboeli was al voor 1835 bekend bij de studentenverenigingen in Leiden.

  1. Crambamboeli, dat vocht der vochten,
    Is de eigenlijke panacee,
    Die oudtijds de alchimisten zochten,
    De beste drank bij wèl en wee.
    't Zij 'k avondrood of morgen zie, (bis)
    Ik drink mijn gras Crambamboeli! (bis)
    Crambambambamboeli, Crambamboeli! (bis)
  2. Heb 'k pijn in 't hoofd, in de ingewanden,
    Heb ik geen smaak in spijs of drank,
    Voel ik mijn maag als sulfer branden,
    In één woord heel mijn corpus krank,
    Wat geef ik dan om Medici? (bis)
    Ik drink mijn glas Crambamboeli! (bis)
    Crambambambamboeli, Crambamboeli! (bis)
  3. Is mij een wissel uitgebleven,
    Gaf nimmer 't lot mij nog emblé,
    Heeft mij mijn liefste niet geschreven,
    Of bragt de post een doodbrief mee.
    Dan drink ik uit melancholie, (bis)
    Een vollen kelk Crambamboeli! (bis)
    Crambambambamboeli, Crambamboeli! (bis)
  4. Zijn des Studenten maffen rari,
    Hij pakt zijn hospes bij het haar,
    En denkt: het is toch alles lari,
    Van ons tot op den bedelaar!
    Want dat is de philosophie, (bis)
    Gezuiverd met Crambamboeli! (bis)
    Crambambambamboeli, Crambamboeli! (bis)
  5. O, konden de oudelui eens weten,
    Hoe 't zoontje, in plaats van daaglijks brood,
    Zelfs zijn crediet heeft opgegeten,
    Zij weenden vast hunne oogen rood!
    Terwijl doen zich hun filii (bis)
    Te goed bij hun Crambamboeli! (bis)
    Crambambambamboeli, Crambamboeli! (bis)
  6. Wat leeft gij, ploerten, toch bedonderd!
    Gij hebt geen meisje, drink geen wijn;
    Gij zijt tot ezels afgezonderd,
    En, namaals wilt gij englen zijn!
    Drinkt 't vuile water uit de Schie, (bis)
    En houdt het voor Crambamboeli! (bis)
    Crambambambamboeli, Crambamboeli! (bis)
  7. Nog zal Crambamboeli mij smaken,
    Als iedre vreugdster is getaand,
    En ik Vriend Hein reeds zie genaken,
    Die mij tot laatste huishuur maant.
    Ik drink met hem in compagnie, (bis)
    Mijn laatste glas Crambamboeli! (bis)
    Crambambambamboeli, Crambamboeli! (bis)
Varianten op de vijfde strofe zijn:
  • Kon moederlief eens even weten,
    Hoe de eersteling van haren schoot,
    Zelfs zijn crediet heeft opgegeten,
    Zij weende vast hare oogen rood!
    Terwijl doen zich hun filii (bis)
    Te goed bij hun Crambamboeli! (bis)
    Crambambambamboeli, Crambamboeli! (bis)
  • O, konden de oudelui eens weten,
    Hoe 't zoontje, in plaats van daaglijks brood,
    Welk aantal heeren, klein en groot,
    Hen ras zal, meer dan vlier, doen zweeten.
    Terwijl doen zich hun filii (bis)
    Te goed bij hun Crambamboeli! (bis)
    Crambambambamboeli, Crambamboeli! (bis)

De beschrijving is echter lichtelijk anders dan de Duitse drank:

Men heeft kalfs-beafsteak; zoo heeft men ook punch-brûlé van bier, Crambamboeli genaamd. Ziet hier het recept:

Neem 2 flesschen ale of porter, en laat deze koken. Doe er vervolgens eene halve pint rhum of brandewijn bij en van een half tot een heel pond suiker, naar de smaak. Laat deze gezamenlijk nog eenige minuten koken en roer er daarna het wit en de doren van zes to acht behoorlijk geklutste eijeren door. Dit een en ander goed dooreen gemengd hebbende, doe het in een bowl. — Deze drank laat zich zoowel koud als warm gebruiken.

Andere vertalingen

Er zijn ook vertalingen van het lied bekend in het Ests en het Russisch.

Peter Dirix